Gestörter Schlaf - was uns daran hindert, einfach fest und tief zu schlafen!


Nachts durchschlafen und morgens erholt aufwachen ist nicht immer so einfach wie es klingt. Viele Millionen Menschen verbringen ihre Nächte nicht mit gesundem und erholsamem Schlaf, sondern mit dem Gegenteil: mit Schlaflosigkeit und/oder mit Schlafunterbrechungen. Wie gerädert stehen sie auf und kämpfen sich unausgeruht durch den nächsten Tag. Aber was hindert uns einfach fest und tief zu schlafen – und das ohne Unterbrechung? Das schlimme dabei, das es schon als „normal“ eingestuft wird. Das ist aber aus meiner Erfahrung und meiner Ansicht alles andere als „Normal“ – und auch änderbar!

Nachstehend werde ich auf keine körperlichen Gründe eingehen. Für dies steht Ihr Arzt und/oder Heilpraktiker zur Verfügung. Bitte lassen Sie als erstens Körperliche Gründe ausschließen!

Eliminierung negativer Gedanken

Einer der häufigsten Gründe für Einschlafprobleme sind die eigenen Gedanken. Sie kreisen und kreisen und kreisen. Man kann sie nicht abschalten. Probleme, die bei Tag nicht halb so gravierend sind, erscheinen bei Nacht plötzlich so unlösbar wie der Knoten in einem nassen Tau. Denken Sie immer daran: Für jedes Problem gibt es eine Lösung. Eine solche zu finden ist Ihre Aufgabe, wenn es hell ist und Sie sich kräftig und fit fühlen und nicht, wenn es dunkel ist und Sie schläfrig sind.

 

Setzen Sie daher am Abend oder in der Nacht alle Nerv tötenden Gedanken und Personen, die in diesen Gedanken vorkommen auf kleine Wölkchen und pusten Sie sie in die nasse, kalte Nacht hinaus, wenn’s sein muss, machen Sie das mehrmals hintereinander. Solange Ihr Chef, Ihr Kollege oder sonst wer sich da draußen auf seinem Wölkchen festkrallt und ihm der eisige Wind um die Nase pfeift, ersetzen Sie ihn durch friedliche und sichere Gedanken. Das klappt hervorragend mit Hilfe von Visualisierung. Visualisierung hilft dem Körper dabei, sich zu entspannen. Der Schlaf kommt ganz von alleine.

Wenn sich die „Schlafstörung“ aufgrund von einer arbeitsmäßigen Überforderung eingestellt hat, dann empfehle ich Ihnen hinsichtlich der Überforderung Gegenmaßnahmen ein zu leiten.

 

Wie das geht oder welche Möglichkeiten Sie haben ist ganz individuell – sehr gerne unterstütze ich Sie als Coach dabei, Ihre Möglichkeiten zu erkennen!

Entspannung durch Visualisierung

"Visualisierung" hört sich möglicherweise kompliziert an, was es aber keineswegs ist. Damit ist gemeint, dass Sie sich einfach in Ihre eigene Wunsch- und Traumwelt versetzen. An dieser Stelle ist die bewusste Traumwelt gemeint, also nicht jene im Schlaf. Denken Sie sich wunderbare Geschichten von jenem wunderbaren Leben aus, das Sie schon immer leben wollten. Sie haben dabei das Alter, das Sie sich wünschen, Sie sehen so aus, wie Sie sich das wünschen, Sie leben in einem Zeitalter, das Sie interessant finden, Sie treffen Personen, die Sie bewundern, ... Seien Sie der Regisseur Ihrer Geschichten. Alle beteiligten Menschen tun und sagen genau das, was Sie wünschen und anordnen. Es wäre nicht das erste Mal, wenn aus abendlichen Visionen ein Roman entstünde... Allerdings passen Sie auf, dass dabei nicht die Gedanken dabei anfangen zu kreisen, denn das würde wieder kontraproduktiv sein!


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Schlaflosigkeit durch den falschen Platz

Viele Menschen machten die Erfahrung, dass sie nach einem Umzug oder auch nur nach einer um Platzierung des Bettes plötzlich wieder besser schlafen können. Ob es nun eine Wasserader war oder Elektrosmog oder etwas ganz anderes – ein Versuch ist es wert. Stellen Sie Ihr Bett um, oder verlegen Sie Ihr Schlafzimmer in einen anderen Raum.

Wenn Sie empfindlich auf Elektrosmog reagieren, dann probieren Sie aus, ob Ihre Schlaflosigkeit nach Installation eines Netzfreischalters verschwindet. Verbannen Sie alles aus dem Schlafbereich wie Fernseher, Computer und Elektro-Wecker! Besser ist ein Batteriebetriebener Wecker.

Mögliche Abend- und Nachtrituale

Schöpfen Sie alle Möglichkeiten aus der Fülle der vorhandenen gesunden Alternativen zur Beseitigung Ihrer Schlaflosigkeit bzw. Schlafunterbrechung aus. Diese Alternativen arbeiten außerdem ursächlich und nicht symptomorientiert, wie das chemische Schlafmittel tun. Der erste Schritt ist, zu erkennen, dass Ihre bisherigen Lebens- und Schlafgewohnheiten für einen gesunden Schlaf ungünstig zu sein scheinen. Also führen Sie einige Änderungen durch und Neuerungen ein. Legen Sie sich neue Abend- und Nachtrituale zu. Hier einige Beispiele:

▶   Das Schlafzimmer sollte nur für zwei Dinge genutzt werden: Schlaf und Liebe. Andere Aktivitäten, wie fernsehen, lesen, essen,

      telefonieren, im Internet surfen, arbeiten usw. sollte vorzugsweise in anderen Räumen stattfinden.

▶   Gehen Sie allabendlich zur selben Zeit schlafen.

▶   Vermeiden Sie Mittagschläfchen, besonders am späten Nachmittag.

▶   Achten Sie darauf, nicht auf dem Sofa vor dem Fernseher einzuschlafen. Wenn Sie sich schläfrig fühlen, stehen Sie auf und gehen einer

     anderen Beschäftigung nach, bis es Zeit ist, zu Bett zu gehen.

   Nehmen Sie ein entspannendes Bad, bevor Sie zu Bett gehen.

▶   Hören Sie leise und beruhigende Musik.

▶   Essen Sie spät abends keine schwer verdaulichen und keinesfalls zuckerhaltigen Snacks mehr.

▶   Alkohol als Schlafmittel wirkt – je nach Dosis – zwar relativ zuverlässig, versorgt Sie jedoch am nächsten Tag mit einer fürchterlichen

      Optik, schlechtem Atem, mangelnder Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sowie langfristig mit einem Alkoholproblem.   

      Alkoholkonsum kann aber auch zu Durchschlafstörungen führen!!!

▶   Vermeiden Sie Diskrepanzen in der Familie kurz vor der Schlafenszeit und gehen Sie nicht schlafen, bevor Sie sich nicht wieder

      vertragen haben oder gemeinsam festgelegt haben, wann Sie sich am nächsten Tag um die Klärung der Dinge kümmern werden.

▶   Wenn Ihr Partner grundsätzlich zu einer anderen Zeit schlafen geht als Sie oder andere Angewohnheiten hat, die Sie persönlich als

      störend empfinden (lange lesen, schnarchen, etc.), sollten Sie sich überlegen, ob es nicht die Möglichkeit gibt, dass Sie sich oder Ihr

      Partner ein eigenes Schlafzimmer einrichten.

▶   Ihr Schlafzimmer sollte gut belüftet, ruhig und dunkel sein.

▶   Achten Sie auf warme Füße! Wärme ist grundsätzlich gut zum entspannen!

▶   Wenn Sie nicht einschlafen können, keine Panik. Schauen Sie auch nicht dauernd auf die Uhr. Das macht nur nervös und bringt nichts

      im Gegenteil. Gehen Sie in ein anderes Zimmer. Achten Sie dabei darauf, dass nur ein schwaches Licht eingeschaltet wird. Lesen Sie ein

      wenig, schreiben Sie in Ihr Tagebuch oder organisieren Sie den nächsten Tagesablauf und wenn Sie sich schläfrig fühlen, legen Sie sich

      erneut hin.

 

Allerdings ist dieses Ablenken nur bedingt empfehlenswert, wenn es um eine einmalige Schlafstörung handelt. Ansonsten liegt die Gefahr dabei, dass man sich eine „Schlafstörung“ an erzieht! Besser ist es genau hin zu schauen was uns abhält zu schlafen. Oftmals ist es unsere Gedankenwelt und/oder unsere seelische Verfassung.

 

▶   Bitte Achten Sie darauf, dass Sie vor dem schlafen gehen einem „warmen“ künstlichen Licht ausgesetzt sind. Gerade im Zeitalter des

      LED`s, die oftmals mit „kaltem“ Licht ausgestattet sind, verhindern dass in uns eine „Schläfrigkeit“ entstehen kann.

▶   Manchmal kann eine Wut/Ärger der Schlafverhinderer sein! Dann hilft es auf zu stehen, den Frust/Ärger nieder zu schreiben – eventuell

      gleich in eine Email an den Adressat und zu versenden. Danach müssten Sie ohne Probleme einschlafen können.


Als Coach zeige ich meinen Klienten, was sie eventuell Wichtiges übersehen. Gerade durch eine „Schlafstörung“ werden wir aufgefordert genauer hin zu schauen, was wir sonst nicht tun würden. Sie sehen dass es sich hierbei durchaus um eine Chance für uns handeln kann – es kommt nur darauf an, was wir daraus machen!     Kontaktformular