Eigenliebe – Selbstliebe


Im Alltag leisten wir sehr viel. Wir haben vielleicht einen anstrengenden Job, eine Familie, Partner und Kinder, und immer wieder treten neue Herausforderungen in unser Leben, die es anzugehen gilt und die gelebt werden möchten.

Wir kümmern und sorgen uns um jeden anderen, nur nicht um uns selbst.

Warum eigentlich? Ist es nicht in erster Linie unsere Aufgabe, um uns selbst zu kümmern, ja für uns selbst gut zu sorgen. Warum machen wir das nicht bzw. räumen uns keine Zeit dafür ein? Weil wir es nicht gelernt haben, und unsere Umwelt es auch nicht lebt, jedenfalls nicht offensichtlich.


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Was ist Eigenliebe?

Ein Teil der Eigenliebe ist die Selbstannahme. Diese Selbstannahme erstreckt sich über die eigene Herkunft, seines äußeren Erscheinungsbildes, den persönlichen Eigenschaften und geht über unsere Talente und Begabungen, Neigungen sowie unseren „Schwächen“. Dazu gehören, ebenso seine Fehler und Versäumnisse anzunehmen, und sich selbst zu verzeihen.

Selbstannahme heißt nicht, dass selbstliebende Menschen sich nicht mehr verändern sollen oder brauchen. Doch vor der Veränderung kommt die Anerkennung dessen, was ist. Alles andere bleibt Kampf und damit verschwenden Sie Lebenskraft.

Zur Selbstliebe gehören darüber hinaus, seine Bedürfnisse und Wünsche ernst und wichtig zu nehmen. Diese Selbstachtung hat wiederum verschiedene Facetten. Zu ihr gehören, dass Sie bewusst auf Ihre Gesundheit und Ihr körperlich, geistiges und seelisches Wohlbefinden achten. Aber auch, dass Sie Ihre eigenen Träume und Ziele verwirklichen.

Aus Selbstliebe erwächst ein großer Teil unseres Selbstwertgefühls, also die Gewissheit, wertvoll und liebenswürdig zu sein. Sie ist maßgeblich an unserem Selbstvertrauen beteiligt, der inneren Sicherheit, etwas schaffen und erreichen zu können. Und sie ist die Voraussetzung, andere gleichwertig schätzen und lieben zu können, ohne Verbiegerei, überzogene Erwartungen oder Veränderungsversuche.

Alles gute Gründe um einmal zu prüfen, wie es um die eigene Selbstliebe steht und zu überlegen, wie man sie steigern und pflegen kann.

Sich selbst lieben

Den größten Einfluss auf Selbstliebe, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen hat unser innerer Dialog. Die Worte, mit denen wir über uns denken und innerlich mit uns selbst reden, haben Macht. Sie beeinflussen unsere Gefühle und unser Handeln. Wir können auf liebevolle und stärkende, aber genauso auf kleinmachende und vernichtende Art und Weise mit uns kommunizieren. Das innere Selbstgespräch zum Positiven zu verändern, braucht Aufmerksamkeit, Übung und Geduld.

Selbstliebe ist wesentlich für ein glückliches und erfülltes Leben. Und sie ist einer der Rückenwindfaktoren, um selbstbestimmt und erfolgreich seinen Weg zu gehen. Fehlt sie, erwachsen nicht selten psychische Probleme.


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Wonnezeit – eine Auszeit nur für mich!

Das ist eine Zeit für alle, die sehr vereinnahmt sind, egal ob privat oder im Beruf. Auch egal, ob selbst gewählt oder reingerutscht.

 

Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für sich selbst. Gut wäre einmal pro Woche, mindestens jedoch einmal im Monat. In diesen 1, 2, 3 (oder mehr) Stunden tun Sie nur das, was Ihnen Spaß macht und was Ihnen gut tut. Musik hören. Spazierengehen. Im Café sitzen und Leute gucken. Romane schmökern oder in Bildbänden stöbern. …. Oder einfach einmal die Seele baumeln lassen – und faullenzen, und einfach einmal Nichtstun!

Klingt gut. Doch warum fällt uns das NICHTSTUN so schwer?

Weil er in unserer Leistungsgesellschaft nicht gefördert, sondern schlecht angesehen wird, da er ohne Wertschaffung scheint. „Zeit ist Geld!“ lautet noch immer die allerorts schallende Parole, die wir so verinnerlicht haben, dass wir wie die Getriebenen selbst nach langen Arbeitstagen noch zu einer Veranstaltung rennen, danach Freunde treffen und womöglich noch zur Latenight-Fitness hetzen. Rumhetzerei ist zum Dauerzustand geworden.

Ich selbst bin berufsbedingt sehr viel unterwegs und habe einen gut gefüllten Terminkalender. Doch einen Tag in der Woche gehört ganz allein mir. Seit ich das mache, habe ich noch mehr Freude und Power für meine Arbeit, Unternehmen und Menschen zu unterstützen. Und ich genieße das, sowohl meine Aktive als auch meine passive Zeit – gleichermaßen!

NICHTSTUN bringt nichts? – Von wegen!

Das Vorurteil, das NICHTSTUN vertane Zeit sei, stimmt nicht. Längst hat auch die Neurobiologie nachgewiesen, was der Mensch im Grunde seit Jahrtausenden weiß, nämlich dass diese inaktive Zeit

▶   inspiriert: Kreativität braucht Zeit, auf Knopfdruck gibt es sie nicht.

▶   nährt die Seele und lädt die Kraftbatterien auf

▶   regeneriert, stärkt die Gesundheit

▶   ist eine gute Burnout-Prophylaxe

▶   bringt Spaß und Erfüllung

Um nur ein paar förderliche Dinge zu nennen. Und wenn man es schafft, den inneren Leistungsdruckdiktator ruhig zu stellen, besser noch umzustimmen, kann diese „Auszeit“ sehr zu einem gelungenen und als sinnvoll empfundenen Leben beitragen.

Jour fixe – mit sich und den eigenen Themen

Jour fixe sind regelmäßig wiederkehrende Zeiten, in denen man sich einem Thema widmet. In unserem Fall dem Verwirklichen eigener Wünsche und Ziele. Nämlich denen, von denen Sie lange schon träumen, die Sie aber nicht angehen.

Vielleicht wollten Sie längst den Schrank restaurieren. Klavier spielen. Den Modellflieger zusammenbauen. Eine Sprache oder etwas anderes lernen. Oder einen Roman schreiben. Doch Sie schieben und schieben diese Ihnen wichtigen Dinge aus vielerlei Gründen vor sich her.

Schluss mit Aufschieben der Herzblutthemen! Schluss mit Genussverzögerei! Für Ihr Verwirklichungs-Jour-fixe sollten Sie wöchentlich einmal fix Zeit einplanen. Das müssen keine Stunden sein – können aber. Selbst zwanzig Minuten pro Woche bringen Ihnen was. Nämlich allein schon das gute Gefühl, es endlich anzupacken. Und mit der Zeit erreichen Sie sichtbare Erfolge.

Tragen Sie sich diese Zeit als heilig und unverschiebbar in Ihren Terminkalender ein. Und dann tun Sie Schritt für Schritt, was Ihnen am Herzen liegt.


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Selbstfürsorge-Date

Dabei geht es um Für- und Vorsorge für Körper, Geist und Seele.

Zur Selbstfürsorge gehören auch bewusste Entspannung und Mini-Auszeiten, Massagen, wohltuende Bäder … Na, was fällt Ihnen ein? – Gleich aufschreiben!

Allen, die ihre Selbstliebe und –Zuwendung zuerst in diese Richtung steigern wollen, empfehle ich ein Programm mit einem angenehmen Wechsel aus „wichtig, wenn auch nicht unbedingt genüsslich“ und „wichtig und obendrein schön“. Das motiviert und macht mehr Spaß. Dann schreiben Sie auf, was Sie lange schon mal wieder in Sachen Prävention tun wollten und worauf Sie Lust haben. Das können Sie im wöchentlichen, zweiwöchigen oder monatlichen Rhythmus ansetzen; reservieren sich auf jeden Fall Zeit dafür. Dann setzen Sie Schritt für Schritt um und vergegenwärtigen sich dabei das gute Gefühl, etwas für sich zu tun.

Das sind Anregungen, wie Sie Ihre Selbstliebe stärken können. Bitte gestalten Sie die so aus, wie Sie zu Ihnen passen.

Ritualisieren Sie Ihre kleinen Auszeiten, dabei ist es wichtig es, regelmäßig und mit Achtung zu tun. Es bedarf also durchaus Ihrer Selbstdisziplin und Dranbleibekraft, denn nur dann zeigen sie Wirkung. Laden Sie sich daher nicht zu viel auf einmal auf, sondern wählen Sie aus, was Sie am meisten anspricht und probieren Sie es aus. Variieren Sie, kreieren Sie selbst. Lassen Sie Ihrer Fantasie und Ihren Wünschen freien Lauf. – Und tun Sie es!

In meinem Coaching unterstütze ich meine Klienten, ihre Eigenliebe zu entwickeln und damit in Harmonie mit sich selbst zu kommen. Es gibt viele Möglichkeiten, die Selbstliebe zu fördern, beispielsweise die innere Stärkung durch Affirmationen und Mentaltraining.   Kontaktformular


Ich wünsche Ihnen viele mögliche Auszeiten, in denen Sie den Zugang zu sich selbst finden können. Denn dies ist die Voraussetzung, damit man wirklich weiß was man will, und wohin man gehen möchte.